Auch das 14. YOUNG MISSION-Weekend war wieder gut besucht.
11.04.2019

Exklusiv

"Die Idee von junger Mission weitertragen"

YOUNG MISSION startet neues Team "Mission Now"

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von Till Kupitz

Sie beteten, sangen und feierten gemeinsam. Sie zeigten, dass Kirche und Glaube leise und andächtig, aber auch laut und lebhaft sein kann. Über 250 Teilnehmer feierten zuletzt auf dem 14. YOUNG MISSION-Weekend gemeinsam ihren Glauben und machten klar, wie kraftvoll junge Mission sein können. Um diese zu stärken, startet YOUNG MISSION zusammen mit der Berufungspastoral Paderborn nun ein neues Missions-Team.

Am 21. und 22. September feiert die junge Glaubensinitiative YOUNG MISSION ihr fünfjähriges Jubiläum. Das Motto wirft schon jetzt in gewisser Weise seinen Schatten voraus: Just do it! "Geht hinaus in die Welt und verkündet das Evangelium". Damit das für die jungen Christen aus dem Erzbistum Paderborn in Zukunft noch besser und vor allem öfters klappt, erweitert sich YOUNG MISSION und gründet ein missionarisches Team unter dem Namen "Mission Now".

Maren Gödde (m.) und Maximilian Welticke (r.) stellen Mission Now vor.
Maren Gödde (m.) und Maximilian Welticke (r.) stellen Mission Now vor.

"Wir bekommen von jungen Teilnehmern immer öfters die Rückmeldung, dass es wieder total schön beim YOUNG MISSION-Weekend gewesen ist, dass es gleichzeitig aber auch ziemlich schade sei, wieder einige Monate bis zum nächsten Event warten zu müssen“, erklärt YOUNG MISSION-Teamer Maximilian Welticke. "Wir haben gemerkt, dass uns ein Team für die Mission fehlt."

Der zentrale Gedanke hinter dem neuen Team: die Idee von junger Mission auch in die einzelnen Gemeinden vor Ort weitertragen, um die Idee von YOUNG MISSION auch nachhaltig zu verankern:

»Wenn wir missionarisch tätig sein wollen, ist es nur ein logischer Schritt, zu sagen: 'Das alles sollen nicht nur die jeweils 250 Teilnehmer der YOUNG MISSION-Wochenenden mitbekommen.' Eigentlich soll die ganze Diözese im Positiven beben.«

Maren Gödde
YOUNG MISSION-Leitungsteam

Vikar Stefan Kendzorra entwickelte die Idee von Mission Now mit.

Die Idee zum neuen missionarischen Team entstand Anfang des Jahres auf dem Weltjugendtag. Zusammen mit Vikar Stefan Kendzorra hatte Maren Gödde eine Gruppe nach Südamerika begleitet. Dort erzählte Stefan Kendzorra von dem Vorhaben der Berufungspastoral Paderborn, die Idee von ehemaligen Rufpunkten wieder aufleben lassen zu wollen. So sollen sich junge Leute dezentral über die ganze Diözese verteilt treffen und vernetzen können sowie ihren Glauben feiern. Auch bei YOUNG MISSION gab es solche Überlegungen schon: "Da war es nur der logische Schluss, dass wir zusammen mit der Berufungspastoral diese Idee nach vorne bringen möchten", sagt Maren Gödde.

"Zu was bist du berufen?"

Vor Ort als Teil junger Mission aktiv zu werden - bei den Teilnehmern des 14. YOUNG MISSION-Weekends, das den Startpunkt von Mission Now markiert, kam die Idee super an. Schon in 15 Orten wollen junge Leute verschiedene Events organisieren, mindestens zwei bis drei werden wohl noch hinzu kommen.

Wie das genau aussieht, wird von Ort zu Ort unterschiedlich sein - jeder kann seine Ideen einbringen. Maximilian Welticke als Ansprechpartner im Raum Medebach plant, vermehrt Jugendanbetungsstunden und liturgische Nächte zu organisieren.

Vikar Stefan Kendzorra in Arnsberg wird unter anderem jugendliche Gottesdienste in einer kleinen, zentral gelegenen Kapelle veranstalten. Grundsätzlich gebe es aber viele verschiedene Zugangswege, um missionarisch aktiv zu sein.

Wer bei Mission Now mitmachen möchte, kann sich jederzeit bei Maren Gödde (Mail: maren.goedde@erzbistum-paderborn.de) melden.

An folgenden Orten wollen sich bereits junge Leute organisieren: Dortmund, Neheim, Anröchte, Schwerte, Wanne-Eickel, Iserlohn, Unna, Netphen, Hövelhof, Herne, Arnsberg, Kirchhundem, Paderborn, Bielefeld, Medebach.

Die Idee junger Mission soll öfters als zweimal jährlich weitergetragen werden.

Der Name Mission Now entstand nach zahlreichen Diskussionen und soll nun direkt ausdrücken, worum es im Kern geht, erklärt Maren Gödde: "Wenn wir missionarisch tätig werden wollen, dann darf es auch genau so heißen. Wir müssen uns nicht dahinter verstecken." Gerade bei jungen Leuten sei der Begriff der Mission nämlich sehr positiv verankert. "Wir wollen damit ausdrücken, dass Mission nicht nur an den besonderen Wochenenden, sondern jetzt, hier und überall, wo wir jungen Leute uns aufhalten, stattfinden kann", ergänzt Maximilian Welticke.

Dies soll auch das 'Now' darstellen, dessen W aus zwei V besteht, die für Vocation (englisch: "Berufung") stehen. Dies hat mit der Kooperation der Berufungspastoral zu tun - aber nicht nur. Mission könne ohnehin gar nicht losgelöst von der eigenen Berufung gedacht werden, findet Maren Gödde: "Jeder hat seine eigene Berufung im Leben. Durch Mission Now muss ich als junger Christ nicht mehr lange warten - die Mission startet genau jetzt."

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