Die Wüste Judäa liegt auf dem Jesus Trail.
17.09.2018

Jesus Trail

"Er ist den Weg für uns gegangen"

Statements des Teilnehmer zum Jesus Trail

Vom 10. bis 17. September 2018 sind 17 Leute aus dem Erzbistum Paderborn zu einer Reise der besonderen Art aufgebrochen: „Jesus Trail – Mission und Passion Jesu“ war sie überschrieben. Es ging darum, auf den Spuren Jesu durch das Heilige Land zu wandern. Nicht immer ganz einfach bei Temperaturen rund um die 40 Grad Celsius. Aber dennoch etwas sehr Besonderes, was einen die Bibel noch einmal ganz anders lesen lässt. Das Angebot der Initiative Young Mission / Jugendhaus Hardehausen hat unter der geistlichen Leitung von Diözesanjugendpfarrer Stephan Schröder stattgefunden. Es war ein besonderes Highlight, wie die Statements der Teilnehmer zeigen. Voraussichtlich im Frühjahr 2020 soll der Jesus Trail wieder angeboten werden.

Elisabeth Mölder: Besonders beeindruckt hat mich die Wanderung durch die Wüste. Nach jedem Aufstieg sah die Wüste anders aus. Und irgendwann tauchte mitten aus den Steinen die Stadt Jerusalem auf. Da wurde mir bewusst, dass Jesus diesen Weg vor seinem Tod gegangen ist und ganz genau wusste, was ihn in Jerusalem erwartet. Und er ist den Weg trotzdem für uns gegangen! Unglaublich!"

Elisabeth Mölder
Laura Konieczny

Laura Konieczny: Ich habe immer daran geglaubt, dass ich auch ohne große Vorerfahrung eine so lange und körperlich anstrengende Wanderung wie den Jesus Trail schaffe. Ich hatte Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten. Außerdem war ich mir vom ersten Moment an sicher: Wenn es schwierig wird, kann ich mich auf die Gruppe verlassen. Unser gemeinsamer Glaube und das Ziel verbinden und stärken uns. Warum sich sorgen, wenn Vertrauen alles einfacher macht.

Mona Wördehoff: Ich musste meinen ganzen Mut zusammennehmen, um mich zum Jesus Trail anzumelden. Aber diese Entscheidung war die richtige! Am beeindruckendsten war für mich die unfassbare Natur, die sich innerhalb von ein paar Kilometern sehr verändern kann. Außerdem hat die Gruppe mich durch die anstrengenden Etappen getragen.

Mona Wördehoff
Theresa Bartz

Theresa Bartz: Für mich war der Jesus Trail bereits die zweite Reise nach Israel und hoffentlich nicht die letzte. Ich fand es spannend, zu erleben, wie die gleichen besonderen Orte und Bibelstellen mich noch mal ganz anders angesprochen, im wahrsten Sinne des Wortes „auf anderem Fuß“ erwischt haben: Die Bedeutung der Evangelien erschließt sich immer in der Verknüpfung mit meinen Erfahrungen und meiner Lebenssituation. Mein Highlight war der Moment, als wir in Jerusalem ankamen und mit Blick auf Stadtmauer und Felsendom den Ölberg hinunter in die Stadt gegangen sind – das Gefühl, unser Ziel erreicht zu haben!

Jutta Lahrmann: Nachhaltig beeindruckt hat mich die Wüste mit all ihren Extremen: Weite, Einsamkeit, Ruhe, Hitze, Kargheit und trotzdem auch Leben. Besonders eingebrannt hat sich dabei der Beginn unserer ersten Wüstenwanderung: Noch im Dunkeln sind wir von unserer Unterkunft aus aufgebrochen, voll Unsicherheit und Respekt ob des vor uns liegenden Weges. Über teils jahrhundertealte Karawanenstraßen stiegen wir hinauf auf ein Plateau. Um uns herum völlige Stille. Und dann, als wir oben waren, ging die Sonne auf …

Jutta Lahrmann

Luis Lütkehellweg: Das beeindruckendste Erlebnis auf dem Jesus Trail war für mich eindeutig der Gottesdienst in der Wüste von Judäa. Abgeschieden von allem anderen, gemeinsam mit einer vertrauten Gruppe vor einer beeindruckenden Kulisse der Leblosigkeit meinem Gott zu singen und mir in einem komplett nassen Hemd von ihm Kraft geben zu lassen, berührt mich noch immer. Selbst die Schießübungen der israelischen Armee in der Ferne konnten den Frieden dieser Situation nicht stören.

Luis Lütkehellweg
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